Dachabfälle im Oberspreewald-Lausitz abholen lassen
Kaum eine Region in Brandenburg baut so viel um wie die Lausitz. Wo früher Tagebau war, liegt heute das Lausitzer Seenland – der Senftenberger See ist ein gefluteter Tagebau. Der Strukturwandel bedeutet für uns: viel Rückbau alter Betriebsgebäude auf der einen Seite, viel Sanierung und Umnutzung auf der anderen.
Wir fahren Senftenberg, Lauchhammer, Schwarzheide, Großräschen und Calau an. Die Entfernung von rund 140 Kilometern steckt im Festpreis; bei kleineren Mengen legen wir den Termin mit anderen Aufträgen in der Lausitz zusammen.

Rückbau und Umnutzung
Alte Betriebs- und Werkstattgebäude aus der Bergbauzeit.
Sortenrein getrennt
Bei großen Flächen der größte Kostenhebel.
Anfahrt im Festpreis
Rund 140 km – vorab genannt.
Was hier typischerweise anfällt
Ehemalige Betriebsgebäude. Werkstätten, Lager und Sozialgebäude aus der Bergbau- und Industriezeit. Flachdächer, mehrlagig, unterste Bahn häufig teerhaltig.
Wohnungsbestand im Umbau. In Senftenberg und Lauchhammer wurde und wird zurückgebaut. Bei Abriss und Sanierung fällt neben der Dachhaut regelmäßig alte Mineralwolle an, die als KMF getrennt erfasst werden muss.
Seengrundstücke. Am Senftenberger See und im Lausitzer Seenland Bungalows, Ferienhäuser und Bootshäuser mit kleinen Bitumendächern.
Wir holen alles ab, was bituminös ist: Dachpappe und Teerpappe, Bitumenbahnen und Schweißbahnen, Bitumenwellplatten, Bitumenschindeln, dazu alte Dämmwolle und Brandabfall nach einem Schadenfall.
Wie wir hier arbeiten
Bei Rückbauprojekten ist der wichtigste Punkt die Reihenfolge: Wir holen die Dachhaut ab, bevor der Bagger anfängt. Sonst vermischt sich bituminöses Material mit mineralischem Schutt, und die gesamte Menge wird nach dem teuersten Bestandteil abgerechnet. Wer das umdreht, zahlt ein Vielfaches.
Auf Industriegrundstücken ist die Zufahrt in der Regel befestigt und es gibt Platz zum Trennen – das macht große Mengen hier gut beherrschbar.