
„Dachpappe“ ist ein Sammelbegriff für zwei Materialien, die gleich aussehen – abfallrechtlich aber in verschiedene Welten gehören. Wer das verwechselt, zahlt entweder zu viel oder bekommt die Ladung an der Annahmestelle zurück.
Warum das für Sie zählt: Sobald teerhaltiges und teerfreies Material vermischt sind, wird die gesamte Ladung als gefährlicher Abfall abgerechnet. Wir trennen deshalb schon beim Verladen – das kostet uns eine halbe Stunde und spart Ihnen oft einen erheblichen Betrag. Mehr zur Einstufung →
Vier Schritte, keine Überraschungen.
Sie schicken uns ein paar Fotos und die ungefähre Fläche. Oder Sie rufen einfach an.
Wir klären, ob teerhaltig oder teerfrei – bei größeren Objekten kostenlos vor Ort.
Sie bekommen einen Preis, an den wir uns halten. Auch wenn die Waage anders entscheidet.
Meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden. Wir verladen sortenrein und fahren ab.
Bei jeder Dachsanierung und jedem Rückbau stellt sich dieselbe Frage: Wohin mit dem alten Material? Dachbahnen, alte Dämmung und Brandrückstände sind sperrig, schwer und dürfen weder in den Restmüll noch in den Bauschuttcontainer. Ein Teil davon gilt als gefährlicher Abfall – und genau daran scheitern die meisten Angebote, weil sie den Unterschied gar nicht erst prüfen.
Wir haben uns auf diesen Bereich spezialisiert. Unsere Arbeit deckt fünf Felder ab: Dachpappe und Teerpappe, Bitumen in allen Formen, alte Dämmwolle, Brandabfall und Sonderabfall vom Bau. Weniger Leistungen als der Durchschnittsentsorger, dafür die Sicherheit, dass wir wissen, was wir aufladen.
Fünf Materialgruppen, für die jeweils eigene Regeln bei Erfassung, Transport und Übergabe gelten:
Einen Überblick über den gesamten Ablauf finden Sie unter Entsorgungsservice.
Bauschutt ist mineralisch: Beton, Ziegel, Fliesen, Mörtel. Bituminöse Bahnen, alte Mineralwolle und Brandrückstände verunreinigen die gesamte Ladung. Die Annahmestelle stuft den Container dann als Baumischabfall ein – oder im schlimmsten Fall als belasteten Abfall.
Das Ergebnis: Sie zahlen für den kompletten Container den höheren Satz, obwohl nur ein kleiner Teil davon problematisch war. Getrennt sammeln ist deshalb kein bürokratischer Selbstzweck, sondern der einfachste Weg, Geld zu sparen.
Der zweite Schwerpunkt neben den Dachbahnen: Abfälle, die als gefährlich eingestuft sind. Sie machen mengenmäßig weniger aus, verlangen aber die meiste Sorgfalt – und werden von vielen Entsorgern deshalb ungern angenommen.
Mineralwolle, die vor 1996 eingebaut wurde, gilt als künstliche Mineralfaser und fällt unter AVV 17 06 03*. Sie darf nicht lose bewegt werden, weil dabei Fasern freigesetzt werden. Wir bringen die passenden Säcke mit, verpacken staubdicht vor Ort und übergeben das Material an die zuständige Annahmestelle. Häufig liegt sie direkt unter der alten Dachhaut – dann holen wir beides in einem Zug ab. Mehr dazu: Dämmwolle entsorgen.
Nach einem Brand ist die Reihenfolge entscheidend: Erst Freigabe und Schadenaufnahme, dann räumen. Wer vorher abfährt, riskiert Probleme bei der Regulierung. Wir stimmen uns mit Versicherung, Sachverständigem und Hausverwaltung ab, trennen beim Räumen, was sich trennen lässt, und dokumentieren den Verbleib für die Schadenakte. Mehr dazu: Brandabfall-Entsorgung.
Asbesthaltiges Material – weder Wellplatten noch Bodenbeläge noch Dichtungen. Dafür ist die Sachkunde nach TRGS 519 vorgeschrieben, und Arbeiten ohne diese Qualifikation gefährden Menschen. Bei Verdacht sagen wir das offen und vermitteln einen Fachbetrieb; alles Bituminöse übernehmen wir anschließend. Mehr dazu: Teerpappe und Asbest.
Alles Übrige, was auf der Baustelle oder bei einer Räumung anfällt, gehört sehr wohl zu uns – von Bauschutt und Erdaushub bis zu Sperrmüll und Entrümpelung.
Eine pauschale Preisliste wäre bequem, aber unehrlich: Bei Dach- und Sonderabfällen entscheidet nicht die Fläche über den Preis, sondern Gewicht, Einstufung und Zugänglichkeit. Ein 100 m² großes Flachdach kann 400 Kilogramm wiegen oder über zwei Tonnen – je nachdem, wie oft es im Lauf der Jahrzehnte überklebt wurde.
Teerfreie Bitumenbahnen (AVV 17 03 02) können verwertet werden. Teerhaltiges Material (17 03 01* / 17 03 03*) muss thermisch behandelt werden – ein aufwendigeres Verfahren mit deutlich höheren Annahmekosten.
Der Unterschied ist kein Aufschlag von ein paar Prozent, sondern ein Vielfaches. Deshalb klären wir vor dem Abriss, womit wir es zu tun haben, statt vorsichtshalber den teuren Satz zu kalkulieren. Details dazu auf der Seite Kosten der Dachpappen-Entsorgung.
Wenn Sie selbst abreißen, ist das getrennte Stapeln der wirksamste Hebel überhaupt. Legen Sie drei Haufen an: bituminöses Material, Holz, mineralischer Bauschutt. Eine saubere Ladung kostet deutlich weniger als dieselbe Menge vermischt.
Und ein zweiter Tipp: Planen Sie den Termin, statt eine Notabholung zu brauchen. Geplante Fahrten lassen sich mit anderen Aufträgen in Ihrer Nähe bündeln.
Unser Einsatzgebiet ist ganz Berlin sowie Potsdam und das Brandenburger Umland. Innerhalb der Stadt sind Termine meist innerhalb von 24 bis 48 Stunden möglich.
Berliner Bezirke: Charlottenburg-Wilmersdorf · Friedrichshain-Kreuzberg · Lichtenberg · Marzahn-Hellersdorf · Mitte · Neukölln · Pankow · Reinickendorf · Spandau · Steglitz-Zehlendorf · Tempelhof-Schöneberg · Treptow-Köpenick
Brandenburg: Potsdam · Havelland · Oberhavel · Potsdam-Mittelmark · Barnim · Dahme-Spreewald · Oder-Spree
Mehr dazu unter Berlin, Potsdam und Brandenburg.
Es wurde offen gesagt, dass der Auftrag so nicht übernommen wird, und ein Fachbetrieb vermittelt. Anschließend wurde der Rest sauber abgefahren. Diese Ehrlichkeit ist selten.
Sechs Dächer nacheinander, täglich abgeholt. Auf der Baustelle lag nie mehr als eine Tagesmenge – bei dem engen Platz war das der entscheidende Punkt.
Unser erstes Angebot ging von teerfreiem Material aus. Hier wurde vor Beginn korrigiert und erklärt, warum. Das hat uns eine Rückweisung an der Annahmestelle erspart.
Für unsere kleine Menge hat sonst niemand kommen wollen. Hier wurde die Abholung mit anderen Aufträgen zusammengelegt – ein paar Tage warten, dafür bezahlbar.
Die KMF-Säcke lagen schon da, bevor wir mit dem Ausbau angefangen haben. Dadurch musste nichts umgepackt werden und der Staub blieb, wo er hingehört.
Nach dem Brand war die Abstimmung mit Gutachter und Versicherung entscheidend. Es wurde nichts angerührt, bevor die Freigabe da war. Genau so muss das laufen.
Ich war sicher, dass da Asbest drin ist. Statt einfach abzuholen, hat sich der Kollege das Material erst angesehen und mir den Unterschied erklärt. Ehrlich und kompetent.
Große Fläche, schwieriger Zugang, Kran nötig – wurde alles vorher durchgesprochen und genau so umgesetzt. Vier Tage, keine Überraschungen auf der Rechnung.
Achtzehn Garagendächer an einem Tag, ohne Chaos im Hof. Preis stand vorher fest und blieb auch so. Absolut empfehlenswert.
Die Trennung der Lagen direkt auf dem Dach hat uns richtig Geld gespart – das hatte uns vorher niemand angeboten. Termin wurde eingehalten, Halteverbotszone war organisiert. Sehr saubere Abwicklung.
Ein Foto reicht meistens schon. Wir sagen Ihnen, worum es sich handelt, was es kostet und wann wir kommen können. Die Auskunft ist kostenlos und unverbindlich.