Dachabfälle in Neukölln abholen lassen
Neukölln ist beim Thema Dachabfall eigentlich zwei Bezirke. Im Norden, zwischen Hermannplatz, Karl-Marx-Straße und Sonnenallee, stehen dicht gebaute Gründerzeitblöcke mit Hinterhäusern, Seitenflügeln und Remisen. Fast jedes dieser Rückgebäude hat ein Flachdach, und auf vielen liegen drei oder vier Lagen Bitumen übereinander – jede Sanierung der letzten sechzig Jahre hat eine dazugelegt.
Südlich davon, in Britz, Buckow und Rudow, sieht es völlig anders aus: Einfamilienhäuser, Reihenhauszeilen, Garagenhöfe, Bungalow-Anbauten und Kleingartenkolonien. Gleiches Material, völlig andere Logistik. Wir arbeiten in beiden Hälften – und rechnen den Aufwand ein, der tatsächlich anfällt.

Termin in 24–48 Stunden
Kurze Wege innerhalb Berlins.
Festpreis vorab
Auch im engen Hinterhof – der Preis steht vor dem Termin.
Halteverbotszone
Wo nötig, kümmern wir uns um die Einrichtung.
Was in Neukölln typischerweise anfällt
Nord-Neukölln: Flachdächer über Hinterhäusern und Seitenflügeln, alte Schweißbahnen und Teerpappe aus den 1960er- und 1970er-Jahren, oft mehrlagig. Dazu Dachdichtungen über Gewerbeanbauten im Hof – Werkstätten, Lager, ehemalige Druckereien.
Britz, Buckow, Rudow: Garagenreihen mit Bitumendach, Carports, Gartenhäuser und Lauben, Anbauten mit Bitumenschindeln, gelegentlich Bitumenwellplatten über Schuppen. In Britz stehen Teile der Hufeisensiedlung unter Denkmalschutz – dort stimmen wir den Ablauf selbstverständlich vorher ab.
Kleingartenkolonien: Neukölln hat viele. Laubendächer bringen selten große Mengen, dafür sind die Wege vom Fahrzeug zur Parzelle lang – das gehört in die Kalkulation und nicht in eine Überraschung auf der Rechnung.
Wir holen alles ab, was bituminös ist: Dachpappe und Teerpappe, Bitumenbahnen und Schweißbahnen, Bitumenwellplatten, Bitumenschindeln, dazu alte Dämmwolle und Brandabfall nach einem Schadenfall.
Zufahrt, Parken und der Weg zum Fahrzeug
Enge Straßen und Parkdruck
Rund um Karl-Marx-Straße, Sonnenallee und Hermannstraße ist am Straßenrand selten Platz. Wo das Fahrzeug nicht sicher halten kann, richten wir eine Halteverbotszone ein. Das kostet ein paar Tage Vorlauf – deshalb fragen wir früh danach und nicht am Morgen der Abholung.
Hinterhof oder Straße?
Wichtig ist, ob die Durchfahrt zum Hof hoch und breit genug ist. Wenn nicht, wird das Material getragen oder mit der Schubkarre gefahren. Diese Strecke ist der größte Kostenfaktor im Altbau – sagen Sie uns vorab, wie weit es ist, dann steht der Preis auch wirklich.
Etage und Abwurf
Vom Dach nach unten geht es über Bauaufzug, Schuttrutsche oder von Hand. Wenn Sie das Material bereits unten haben, wird es günstiger. Wenn nicht, planen wir den Abtransport vom Dach mit ein.
Kleingarten und Wochenendgrundstück
In den Kolonien ist die Zufahrt oft nur bis zum Tor möglich. Wir sagen Ihnen vorher, ob wir bis zur Parzelle kommen oder ob das Material an den Weg gebracht werden muss.
Wohin das Material geht
Die Berliner Recyclinghöfe sind für haushaltsübliche Mengen aus privater Hand gedacht. Was auf einer Baustelle anfällt, und erst recht teerhaltiges Material, gehört dort nicht hin – es braucht eine Annahmestelle, die genau diesen Abfall annehmen darf.
Wir übergeben das Material dort und Sie bekommen die Dokumentation über den Verbleib. Was der Unterschied zwischen teerhaltig und teerfrei praktisch bedeutet, steht auf der Seite Teerpappe entsorgen; die Preisfaktoren finden Sie unter Preise.